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Teleprompter online kostenlos: vor der Kamera sprechen, ohne hängen zu bleiben

Ein Teleprompter lässt deinen Text laufen, während du filmst. Du musst ihn nicht mehr auswendig lernen und verlierst mitten im Satz nicht mehr den Faden. Richtig eingestellt sieht man ihn nicht: Es wirkt einfach, als würdest du ganz natürlich in die Kamera sprechen.

Wofür ein Teleprompter wirklich gut ist

Das Problem ist selten, was man sagen will, sondern es in einem Zug zu sagen, mit Blick ins Objektiv, ohne „ähm“ und ohne Blackout. Einen Text auswendig zu lernen dauert lange und klingt oft aufgesagt. Improvisieren führt zu langen Videos voller Zögern, die man danach schneiden muss.

Der Teleprompter löst beides: Du schreibst deinen Text einmal, er läuft in deinem Tempo, und du liest ihn, während dein Blick auf der Kamera bleibt. Fernsehmoderatoren nutzen ihn genau deshalb seit Jahrzehnten.

Wo der Text hingehört, damit der Blick natürlich bleibt

Nicht das Lesen verrät dich, sondern der Blick, der zur Seite wandert. Je näher der Text am Objektiv ist, desto weniger fällt es auf.

  • Am Smartphone: Der Text sollte direkt unter der Frontkamera laufen, oben auf dem Bildschirm. Nicht in der Mitte, nicht unten.
  • Am Computer: Setz das Textfenster direkt unter die Webcam und mach es schmal, damit deine Augen nicht von links nach rechts wandern.
  • Geh etwas zurück: Bei etwa einem Meter Abstand zum Objektiv werden kleine Augenbewegungen unsichtbar.

Geschwindigkeit und Schriftgröße einstellen

Die richtige Geschwindigkeit ist die, mit der du einem Freund etwas erzählst, nicht die, mit der du ein Dokument liest. Fang langsam an, mach eine Probeaufnahme und werde dann eine Stufe schneller. Wenn du dem Text hinterherrennst, ist er zu schnell; wenn du auf ihn wartest, zu langsam.

Bei der Größe: vier bis sechs Wörter pro Zeile. Kurze Zeilen erfasst man mit einem Blick, ohne den Kopf zu bewegen. Zu kleine Schrift lässt dich die Augen zusammenkneifen, und das sieht man sofort im Bild.

Einen Text schreiben, der zum Sprechen gemacht ist

Ein Text zum Vorlesen sieht anders aus als ein Text zum stillen Lesen.

  • Kurze Sätze: ein Gedanke pro Satz.
  • Wörter, die du beim Sprechen wirklich benutzt. Wenn du nie „nichtsdestotrotz“ sagen würdest, schreib es nicht.
  • Ein Aufhänger in den ersten drei Sekunden: die Frage, das Problem oder das Versprechen des Videos.
  • Eine einzige Botschaft pro Video und ein klares Ende (was die Zuschauer als Nächstes tun sollen).
  • Lies ihn vor dem Filmen laut: Jede Stelle, an der du stolperst, ist ein Satz, den du vereinfachen solltest.

Fehler, die man im Bild sieht

  • Monoton vorlesen: Betone die wichtigen Wörter und lächle dort, wo du auch im echten Leben lächeln würdest.
  • Dem Text mit dem Kopf folgen: Nur die Augen sollten sich bewegen, so wenig wie möglich.
  • Nie eine Pause machen: Ein Atemzug zwischen zwei Gedanken wirkt natürlicher und gibt den Zuschauern Zeit.
  • Die Leerstellen im Schnitt behalten: Die Sekunden vor dem Start und nach dem Ende kommen weg. Ein kürzeres Video ist fast immer besser.

Was Prompto macht

Prompto ist ein Teleprompter, der direkt im Browser läuft, am Smartphone wie am Computer, ohne Installation. Der Text läuft über dem Kamerabild, während du filmst, und wird nie im Video aufgezeichnet: Dein Publikum sieht nur dich.

Du stellst Geschwindigkeit, Größe, Zeilenabstand und Breite des Textes ein. Bionic Reading (der Wortanfang wird hervorgehoben) hilft dem Auge, schneller einzuhaken, und die Schrift OpenDyslexic ist verfügbar. Mit dem Free-Tarif filmst du bis zu 2 Minuten pro Video, 10 Videos pro Monat, mit Wasserzeichen.